Sögestraße

Die Sögestrasse Schweine
Die Sögestrasse Schweine

Die Sögestraße ist eine Haupteinkaufsstraße in Bremen. Sie führt in Süd-Nord-Richtung von der Obernstraße in Richtung Wallanlagen und endet an der Straße Am Wall. Die Sögestraße ist Teil einer größeren Fußgängerzone.

Am nördlichen Ende der Fußgängerzone steht das Denkmal “Schweinehirt und seine Herde” vom Bildhauer Peter Lehmann von 1974, eine kleine Herde mit ihrem Hirten und dem Hirtenhund. Am Südende befindet sich der kleine Pferdebrunnen, den die Juweliere Brinkmann & Lange gestiftet haben. Von der Sögestraße zweigen Unser Lieben Frauen Kirchhof, die Lloydpassage, die Queerenstraße, der Katharinenklosterhof, die Pelzerstraße, der Schüsselkorb, die Knochenhauerstraße und die Herdentorswallstraße ab.

Die Straße gehörte neben der Langenstraße und Obernstraße zu den ersten Hauptstraßen des mittelalterlichen Bremens. 1261 wurde sie erstmals als patea porcorum und 1306 als Soghestrate erwähnt. Nach den Sögen, Plattdeutsch für Sauen, wurde diese Straße benannt, da sich im Mittelalter hier wahrscheinlich viele Schweineställe befanden.

Schon im 19. Jahrhundert wurde die Sögestraße zur wichtigen Ladenstraße. 1902 wurde von Karstadt in der Sögestraße Nr. 22 ein Kaufhaus eröffnet.

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